Microcode im ArchLinux-Kernel nachinstallieren

Nach erfolgreicher Installation von ArchLinux kommen sollte man zunächst das Betriebssystem auf den aktuellen Stand bringen. Hierzu zählt der sogenannte "Microcode"; ein frisches BIOS, wenn man so will.

Es kommt vor, dass Hersteller von Mainboards bzw. denen darauf befindlichen BIOS-Versionen, nach erfolgreichem Verkauf, schwindendes Interesse an der Pflege haben. An dieser Stelle greift der "Microcode" ein. Temporär wird dann im Prinzip ein frisches BIOS vorgeladen, welches von Linux dann genutzt wird.

Installation

An dieser Stelle muss zwischen der Typen der jeweiligen CPU unterschieden werden. Also installiert man

pacman -S intel-ucode

oder

pacman -S intel-ucode

Konfiguration

Bei der Konfiguration wird vom einfachsten Fall - der Verwendung von Grub im Kontext der Standardinstallation - ausgegangen.

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Anschließend ist ein Neustart des Systems fällig.

Test

dmesg  | grep -i microcode

[ 0.000000] microcode: microcode updated early to revision 0x24, date = 2018-04-02 [ 0.692511] microcode: sig=0x40651, pf=0x40, revision=0x24 [ 0.692577] microcode: Microcode Update Driver: v2.2.

Quellen

ArchLinux - Microcode ArchLinux - Microcode (deutsch)