ZFS - Teil 1 - Überblick

ZFS, so beschreibt es schon der ursprüngliche Name, kann eine unglaubliche Menge an Daten adressieren. Es ist aber sehr viel mehr. Es verwaltet die Datenquellen. Datenquellen nenne ich es, weil es sich nicht nur um Festplatten handeln muss. ZFS ist es egal woher die Daten kommen. Es fasst es zu einem Volume bzw. einem Pool zusammen und fertig. Alles andere interessiert nicht. Ein erklärtes Ziel war auch die mögliche Menge der zu verwaltenden Daten. SUN hat das ZFS mit 128 Bit Pointern ausgestattet, so dass sich mögliche theoretische Daten von 16 Exbabyte speichern lassen (1.048.576 Terabyte).

In Puncto Verwaltung bietet ZFS auch neue Ansätze, denn das ganze Dateisystem verwaltet sich faktisch selbst. Das bedeutet tatsächlich, dass kein Grund mehr besteht einzelne Festplatten einzeln verwalten zu wollen. ZFS verwaltet diese in Pools, in die immer nach Anforderung immer mehr Festplatten/Datenträger aufgenommen werden können.

ZFS - Übersicht